Flüchtling ist kein Beruf.

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Kooperation mit dem Mercedes-Benz Bank Service Center Berlin

Seit 2006 engagiert sich Daimlers Finanzdienstleistungssparte und damit auch die Mercedes-Benz Bank mit „Day of Carings“ für gemeinnützige Projekte in unmittelbarer Nachbarschaft der Standorte. Im Rahmen dieser Initiative wurde u.a. 2016 eine Notunterkunft für Flüchtlinge in Berlin-Spandau ausgebaut und 2015 "Die Gärtnerei" – ein Bildungs- und Integrationsprojekt für junge Geflüchtete des ArchitektInneenkollektivs raumlabor berlin und unserem Träger, dem Jugendkunst- und Kulturhaus Schlesische27 – mit Arbeitskraft und finanziellen Mitteln unterstützt.

Wir freuen uns nun, dass die Mercedes-Benz Bank seit dem 1. März 2016 darüber hinaus, in Kooperation mit ARRIVO Berlin und dem Migrationsrat Berlin Brandenburg, vier geflüchteten Menschen ein sechsmonatiges bezahltes Arbeitsverhältnis ermöglicht, um in verschiedenen Unternehmensbereichen tätig zu werden.

Das Ermöglichen von Perspektiven und Qualifikationen für geflüchtete Menschen und eine damit verbundene Arbeitsintegration verstehen wir bei ARRIVO Berlin als Schlüssel zu einer gelungenen gesamtgesellschaftlichen Integration. Wir bedanken uns daher für das Engagement der Mercedes-Benz Bank und hoffen, dass sich auch weiterhin viele Betriebe unserem Partnernetzwerk anschließen werden.

Mercedes-Benz Bank Service Center GmbH

 

Jobbörse für geflüchtete Menschen im Estrel

Als Partner des Estrel Hotel Berlin freuen wir uns auf ein ganz besonderes Event! Am 29.02.2016 findet im Estrel Congress & Messe Center die Jobbörse für geflüchtete Menschen statt:

"Gemeinsam mit bis zu 200 erwarteten Unternehmen, Organisationen und Initiativen entwickelt das Estrel eine Plattform für Geflüchtete, welche sich über das Bildungs- und Arbeitssystem in Berlin informieren sowie einen Weg in den Arbeitsmarkt finden möchten."

Arrivo Berlin wird am Tag der Veranstaltung vor Ort sein. Alle Interessenten sind herzlich eingeladen, uns zu besuchen. Mehr Informationen und Details zur notwendigen Voranmeldung findet man hier: http://www.jobboerse-estrel.de/

Kooperation mit der Fleurop AG

In Kooperation mit der Fleurop AG hat ARRIVO Berlin ab März einen neuen Berufskorridor für geflüchtete Menschen eingerichtet.

Fünf Einstiegsqualifizierungsplätze (EQ) bereiten über 6 Monate auf eine anschließende Ausbildung als Floristin oder Florist vor. Neben der regulären Arbeit in den Betrieben, profitieren die Geflüchteten vom begleitenden Besuch der Peter-Lenné-Schule – OSZ Natur und Umwelt Berlin. Damit ermöglicht die Fleurop AG den Teilnehmenden nicht nur einen betrieblichen Anschluss sondern auch zusätzlichen Deutsch- und Fachunterricht.

Einzigartig und Beispielhaft an dieser Kooperation ist, dass die Fleurop AG die fragilen finanziellen Situationen geflüchteter Menschen in Ausbildungen berücksichtigt und die Bereitschaft besteht, auf den Bundesausbildungsbeihilfesatz (BAB) aufzustocken.

Wir begrüßen die Teilnahme und das Wirken der Fleurop AG und freuen uns, einen so engagierten Betrieb in unserem Partnernetzwerk zu wissen.

Wenn Sie Interesse an dem Angebot der Fleurop AG haben, bewerben Sie sich gerne direkt (siehe Flyer) oder treten Sie mit uns in Kontakt!

Kooperation mit Vattenfall Europe Wärme AG

Wir freuen uns, dass die Vattenfall Europe Wärme AG in Kooperation mit ARRIVO Berlin, geflüchteten Menschen die Möglichkeit gibt, an extra eingerichteten Qualifizierungsangeboten teilzunehmen.

Ab Februar 2016 bietet Vattenfalls Berliner Standort Teilnehmenden von ARRIVO Berlin die Chance, dreimonatige Qualifizierungsmodule zu durchlaufen. Sowohl kaufmännische als auch gewerblich technische Grundlagenkenntnisse stehen hierbei im Zentrum des Angebotes und werden durch aufbauende Sprachkurse ergänzt.

Wir bedanken uns für das Engagement der Vattenfall Europe Wärme AG und hoffen, dass sich auch weiterhin viele Betriebe unserem Partnernetzwerk anschließen werden.

Vattenfall Logo

Kooperation mit den Berliner Wasserbetrieben

Die Berliner Wasserbetriebe bieten ab Januar 2016 sechs geflüchteten Menschen im Alter zwischen 16 und 26 die Möglichkeit, sich im Betrieb auf eine technische Ausbildung vorzubereiten. Die Besonderheit dieses Angebots ist, dass die Praktikanten extra sprachlich und sozialpädagogisch betreut werden und somit bestmöglich vorbereitet in eine anschließende Ausbildung übergehen können. Voraussetzung für eine Teilnahme sind Sprachkenntnisse auf dem Niveau B1 sowie eine vorhandene Arbeitserlaubnis.

Wir von ARRIVO BERLIN freuen uns über das besondere Engagement der Wasserbetriebe und hoffen, dass auch weiterhin viele Betriebe Teil unseres Partnernetzwerks werden.

Bei der Kooperation mit den Wasserbetrieben ist ARRIVO BERLIN der Ansprechpartner für alle an einer Teilnahme interessierten. Tretet gerne mit uns in Kontakt!

Über 25 Projektteilnehmende konnten bis Ende Oktober in eine reguläre duale Ausbildung vermittelt werden

Bis Ende Oktober 2015 konnten durch unsere Berufsinitiative ARRIVO BERLIN über 25 geflüchtete Menschen in unterschiedlichen Berliner Betrieben eine Ausbildung beginnen. Ein Beispiel ist Dawit Megerssa, 42 Jahre alt und aus Äthiopien. Bevor er seine Ausbildung beim Heizungs- und Sanitärbetrieb Grimm & Mielke antrat, absolvierte er ein von ARRIVO BERLIN vermitteltes Praktikum: „Dawit war von Anfang an sehr wissbegierig und motiviert“, erzählt Geschäftsführer Carsten Burdack. Das Einzige, woran es noch ein wenig haperte, waren Megerssas Deutschkenntnisse. Daher widmete sich der 42-Jährige, der in Addis Abeba bereits den Beruf des Automechanikers gelernt hat, intensiv seinem Sprachkurs, den er neben seiner Ausbildung weiterhin verfolgen wird: „Sein Deutsch ist jetzt schon sehr viel besser geworden. Außerdem haben wir uns entschlossen, während seiner Ausbildung die Kosten für die Kurse zu übernehmen.“ Schließlich hat auch Grimm und Mielke ein Interesse daran, dass am Ende der dreieinhalbjährigen Ausbildung eine vollwertige Arbeitskraft vor ihnen steht. Bisher ist Herr Megerssa der einzige Auszubildende bei Grimm und Mielke, obwohl es nach eigener Aussage auch hätten mehr sein können.

 

Die Erfolgsgeschichte von Herrn Megerssa und Grimm & Mielke ist kein Einzelfall. Mit Unterstützung von ARRIVO BERLIN und seiner Angebote konnten über 20 Anlagenmechaniker, Metallbauer, Mechatroniker, Stuckateure, Konstruktionsmechaniker, Dachdecker, Maler- und Lackierer, Elektroniker, Konditoren, Friseure und Pflegekräfte ihre Ausbildung beginnen.

 

Interessierte Berliner Betriebe, die möglicherweise ebenfalls auf der Suche nach Praktikantinnen und Praktikanten, Angestellten und neuen Auszubildenden sind, können sich bei ARRIVO BERLIN melden.

 

Grimm und Mielke Dawit

 

Es geht weiter: Eine neue Phase der Übungswerkstätten beginnt!

Die Übungswerkstätten zur Arbeitsintegration für geflüchtete Menschen in Berlin gehen in die zweite Runde: Von Juli bis Dezember 2015 bietet ARRIVO BERLIN erneut Einlicke in verschiedene Handwerksberufe, Betriebsexkursionen, Bewerbungsunterstützung und berufsbezogenen Deutschunterricht an. Neben den bereits bestehenden Kooperationen mit sechs Berliner Innungen (Metall- und Kunststofftechnik, Heizung/Sanitär/Klempner, Kraftfahrzeugmechatronik, Maler & Lackierer, Baugewerk und Dachdecker) konnten drei weitere Innungen dazugewonnen werden: Friseurgewerk, Bäckerei und Konditorei. Projekteintritt ist jederzeit möglich. Die Teilnehmenden müssen Deutschkenntnisse auf B1-Niveau, eine (potenziell) ausstellbare Arbeitserlaubnis sowie selbstverständlich Interesse an einem Handwerksberuf mitbringen.

Wie auch in der letzten Projektphase ist es das Ziel von ARRIVO BERLIN geflüchteten Menschen Praktikaplätze zu vemitteln mit der Option der Übernahme in ein Ausbildungsverhältnis. Wenn Sie als Betrieb auf der Suche nach Arbeitskräften sind, kontaktieren Sie uns!

Das Pilotprojekt "Übungswerkstätten-Parkour für Geflüchtete" wurde erfolgreich abgeschlossen!

Innungskurse 1.HJ ÜW

Mehr zum Angebot unserer Übungswerkstätten finden Sie hier.

Hier eine kleine Auswahl von Medienbeiträgen zu ARRIVO BERLIN

Video: ARD Tagesthemen, RBB was!, CNN Around the world

Text: Berliner Morgenpost, Der Tagesspiegel, Berlin-Brandenburgisches Handwerk

Radio: RBB Inforadio, Deutschlandradio Kultur, Deutschlandfunk

Die Berlinweite Plakataktion "Flüchtling ist kein Beruf" wurde erfolgreich abgeschlossen

PK - Plakatierung Kolat, Schwarz, Wall, Littfasssäule

Zum Start der großen Plakataktion „Flüchtling ist kein Beruf“ präsentierten der Präsident der Handwerkskammer, Stephan Schwarz, die Senatorin für Arbeit, Integration und Frauen, Dilek Kolat, und Daniel Wall, Vorstandsvorsitzender der Wall AG, das Kampagnenplakat.

Ein besonderer Dank gilt an dieser Stelle der Wall AG, die im Rahmen eines Sponsorings die Hängung der Plakate ermöglicht hat.

Die Pressemitteilung zum Start von ARRIVO BERLIN am 08. Dezember 2014

Arbeitssenatorin Kolat und Handwerkskammerpräsident Schwarz starten Ausbildungs- und Berufsinitiative zur Kontaktaufnahme zwischen Berliner Betrieben und Flüchtlingen

Die Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen, die Handwerkskammer Berlin und das Berliner Netzwerk für Bleiberecht „bridge“ beginnen heute die Initiative ARRIVO BERLIN. Mit dem Slogan „Flüchtling ist kein Beruf. Talente brauchen Chancen“ will die Initiative ARRIVO Flüchtlinge mit Arbeitserlaubnis unbürokratisch und schnell in Kontakt mit Berliner Betrieben bringen.

„Wir wollen damit weiteres Potenzial für Ausbildung ermitteln und Menschen in Berlin eine Perspektive schaffen“, erklärt die Senatorin für Arbeit, Integration und Frauen, Dilek Kolat. Bereits heute herrscht in Berliner Installateur-, Elektrotechnik- oder Bäckereibetrieben Fachkräftemangel. Auch die Zahl der unbesetzten Ausbildungsplätze in Berliner Handwerksbetrieben ist derzeit auf einem hohen Stand. Die Kampagne beginnt gleichzeitig mit dem Vorhaben der Bundesregierung, den Arbeitsmarktzugang von Flüchtlingen bereits nach drei Monaten zu ermöglichen.

„In Berlin gibt es ein Nachwuchsproblem insbesondere im Handwerk. Momentan sind viele Lehrstellen unbesetzt“, berichtet der Präsident der Berliner Handwerkskammer, Stephan Schwarz. „Viele geflüchtete junge Menschen in dieser Stadt bringen die benötigten Talente mit. Sie besitzen die nötigen aufenthaltsrechtlichen Voraussetzungen und sind sehr motiviert, sich in das Arbeitsleben zu integrieren. Wenn wir Betriebe und Flüchtlinge zusammenbringen, ist beiden geholfen.“

„Flüchtlinge kommen in der derzeitigen Diskussion oft nur einseitig vor. Ein Großteil der Flüchtlinge könnte einer Ausbildung und Beschäftigung nachgehen“, sagt Arbeitssenatorin Dilek Kolat. „Viele von Ihnen wollen nicht von staatlichen Transferleistungen leben. Sie wollen sich einbringen und arbeiten.“

„Die Berliner Innungen unterstützen die Kampagne „arrivo“, weil wir davon überzeugt sind, dass sie eine win-win-Situation erzeugt: Zum einen wird den Flüchtlingen angeboten, sich ein solides Fundament für ihre Zukunft zu schaffen, zum anderen brauchen die Betriebe natürlich auch qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die Bildungsstätten der Berliner Innungen stehen bereit, den Flüchtlingen das notwendige Rüstzeug für den betrieblichen Alltag mitzugeben“, so der stellvertretende Obermeister der Innung des Kraftfahrzeuggewerbes Berlin, Anselm Lotz.

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales sowie der Europäische Sozialfonds fördern diese Kampagne. Für ARRIVO BERLIN erarbeitet das Internationale JungendKunst- und Kulturhaus Schlesische 27 mit Unterstützung von Berliner Innungen ein Konzept für ein berufsorientierendes Werkstattprojekt, zur Vermittlung der Flüchtlinge an Berliner Betriebe.

 

Senatorin Kolat und Kammerpräsident Schwarz präsentieren das Kampagnenplakat

Kleines Bild von PK

Werden Sie Partner im Aubildungs- und Berufsnetzwerk von ARRIVO BERLIN

Sie haben freie Praktikumsplätze oder suchen händeringend nach Azubis und Mitarbeitern? Dann werden Sie jetzt Teil der Ausbildungs- und Berufsinitiative ARRIVO BERLIN.

Lernen Sie im Rahmen eines drei- bis sechswöchigen Praktikums junge, hoch motivierte Menschen kennen, die nach Flucht und Verfolgung in Berlin angekommen sind und ermöglichen Sie den Teilnehmern einen Einblick in ihren betrieblichen Alltag. Entdecken und erkennen Sie dabei persönliche Begabungen und spezifische Vorkenntnisse der Bewerber für konkrete Ausbildungs- und Arbeitsfelder und eröffnen Sie sich so eine neue Chance, dringend benötigten Nachwuchs zu finden.