Flüchtling ist kein Beruf.

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Projekt "Übungswerkstätten - Berufsorientierung und -integration von Geflüchteten in das Berliner Handwerk"

Unter dem Dach von ARRIVO BERLIN wird das Projekt "Übungswerkstätten" realisiert. Dieses dient den teilnehmenden Flüchtlingen dazu, sich auf Handwerksberufe vorzubereiten und mit den lokalen Arbeitsstrukturen vertraut zu machen. Die Übungswerkstätten sind modular aufgebaut. Nach einem Erstaufnahmegespräch können Geflüchtete zwischen drei Angeboten wählen:

1. Berufssprachkurs: Hier werden berufsspezifisches Vokabular, Informationen zum Aufbau der deutschen Arbeitswelt sowie bewerbungsrelevante Kenntnisse vermittelt.

2. Einführungswerkstatt: Hier gibt es in der hauseigenen Werkstatt einen ersten Einblick in Handwerkstechniken, Werkzeuglehre und Messverfahren in Vorbereitung auf das kreative Erstellen von Produkten.

3. Innungsfachkurs: Hier werden in Kooperation mit zehn verschiedenen Innungen spezifische Gewerke und somit unterschiedliche Berufe vorgestellt, sowie unter Anleitung professioneller Ausbilderinnen und Ausbilder ausprobiert.

Alle Module werden im Zweiwochenrhythmus durchgeführt und angeboten. Je nach Interesse und Bedürfnis der Geflüchteten können ein einziges oder mehrere Module durchlaufen werden. Dank der Übungswerkstätten können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer herausfinden, in welchen Gewerken ihre Stärken liegen, bereits vorhandene Kenntnisse einbringen und somit einen Zugang zu Praktika-, Ausbildungs- und Arbeitsstellen bekommen.

Interessenten für eine Projektteilnahme können jederzeit telefonisch oder per Mail einen Termin für eine Beratung und Erstaufnahme vereinbaren.

Das Projekt "Arrivo Übungswerkstätten" wird von der Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen im Rahmen des Programms Berlin Arbeit und aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds gefördert.

Übungswerkstätten_Logoleiste   

Projekt "Kontaktbüro"

ARRIVO BERLIN ist ebenfalls ein Teilprojekt des Berliner Netzwerks für Bleiberecht bridge und bietet in diesem Kontext die Dienste des "Kontaktbüros" an. Dieses dient der Beratung von Berliner Betrieben, die gerne Geflüchteten Menschen Praktika, Ausbildungen und Anstellungen ermöglichen möchten. Im Hinblick auf die Beratungsfunktion und das gemeinsame Ziel der Arbeitsintegration Geflüchteter hat sich ein konkretes Betriebsnetzwerk entwickelt.

Das Kontaktbüro ist darüber hinaus auch erster Ansprechpartner für Geflüchtete, die an den Angeboten von ARRIVO BERLIN interessiert sind. Neben den Vorbereitungskursen im Handwerk können so Geflüchtete auch in andere Wirtschaftsbereiche vermittelt werden.

Grundsätzlich unterstützt bridge Asylsuchende, Geduldete und Geflüchtete mit befristetem Aufenthalt durch praktische Hilfen bei der Suche nach Arbeit und Ausbildung. Das Ziel des Netzwerkes ist es, die Arbeitsmarktchancen von Bleibeberechtigten und Geflüchteten nachhaltig zu verbessern und ihre aufenthaltsrechtliche Situation dauerhaft zu sichern. Daher zielen die Projektaktivitäten von bridge auf den Aufbau von tragfähigen Beratungs- und Unterstützungsstrukturen. Neben allgemeiner Berufsberatung, bietet das Netzwerk auch Berufsberatungskurse, Rechtsberatung und weitere Dienste an.

Untenstehend können Sie sich per Download auch über die anderen bridge-Teilprojekte informieren.

bridge wird im Rahmen der ESF Integrationsrichtlinie Bund im Handlungsschwerpunkt Integration von Asylbewerberinnen und Asylbewerbern und Flüchtlingen (IvAF) durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und den Europäischen Sozialfonds gefördert und endet Juni 2019.

Logoleiste_Bridge_neu

Projekt "Hospitality – Ausbildung und Beschäftigung für junge geflüchtete Menschen im Berliner Gastgewerbe"

Die TeilnehmerInnen absolvieren an drei Tagen in der Woche einen Deutschkurs und parallel an zwei Tagen in der Woche ein Praktikum in einem Ausbildungsrestaurant der kiezküchen. Sobald das Deutschniveau (B1) einen erfolgreichen Übergang in Ausbildung vermuten lässt, werden die Teilnehmer an die Kooperationspartner aus dem Betriebsnetzwerk vermittelt. Ein laufender Einstieg in das Projekt ist möglich, d.h. es gibt keine Bindung der Kontaktaufnahme an bestimmte Starttermine. TeilnehmerInnen sollten mindestens über Sprachkenntnisse auf A2-Niveau verfügen.

Interessenten für eine Projektteilnahme können jederzeit telefonisch oder per Mail einen Termin für eine Beratung und Erstaufnahme vereinbaren.

Hospitality ist ein Modellprojekt der Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen und wird von dieser als Teil des Arrivo-Komplexes finanziert. Die Umsetzung erfolgt über den Träger bildungsmarkt e.V. Bitte richten Sie alle projektbezogenen Anfragen an:
www.hospitality-berlin.de

Ein paar Eindrücke aus dem "Übungswerkstätten-Parkour für Geflüchtete"

Innungskurse 1.HJ ÜW