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Newsmeldung

18.01.2021

Ausbildung krisensicher gestalten – Was Betriebe jetzt tun können

von Andrea Lindowsky

Maske und Laptop
Bild: © Engin Akyurt | Pixabay

Die Corona-Pandemie hat Ausbilder_innen vor erhebliche Herausforderungen gestellt. Wie man auch in Krisenzeiten eine gute Ausbildung sicherstellen kann, zeigen die folgenden Praxistipps vom Forum für Ausbilder_innen des Bundesinstituts für Berufsbildung.

Als global agierendes Unternehmen bildet die Continental AG in ganz unterschiedlichen Richtungen aus. So auch den Beruf des Mechatronikers – eine Ausbildung, die unter normalen Umständen sehr praxisorientiert ist.

„Doch zu allen maschinellen Vorgängen gehört auch immer theoretisches Wissen“, weiß Alexander Behne als Ausbilder bei der Continental AG zu berichten. Die theoretischen Grundlagen habe man nun vorgezogen und in Video- oder Telefonkonferenzen vermittelt.

Zudem erhalten die Auszubildenden kostenlosen Zugang zu Lernplattformen, um ihr Wissen weiter zu vertiefen. Sogar auf die Abschlussprüfung bereiten sich die angehenden Mechatroniker_innen digital vor: „Normalerweise müssen die Auszubildenden beispielsweise etwas verdrahten. Wir haben ein digitales Abbild der Lernaufgabe erstellt, sodass man alle Prozesse trotzdem nachvollziehen kann“, so Behne.

Gastronomie: Qualitative Ausbildung ist möglich

Keine andere Branche hat so gelitten während der Corona-Pandemie, wie die Gastronomie- und Hotelbranche. Und keine Ausbildung lebt so vom direkten Kontakt mit den Kund_innen. Doch auch hier lassen sich mit Kreativität und Flexibilität gute Lösungen finden. So können Ausbildungsschwerpunkte verlagert werden: Allgemeinwissen könne somit erweitert und Spezialwissen vertieft werden. Das verlangt den Ausbilder_innen viel ab. „Man muss sich schnell und flexibel in die neue Situation reindenken.“, betont Ausbilderin Jasmin Rockstroh.

Außerdem haben Erfahrungen in anderen Wirtschaftsbereichen gezeigt, dass die Kommunikation nicht abreißen darf. Hier bieten sich Messenger an, um Neuigkeiten zeitnah und klar zu kommunizieren. „Aber auch das Feedback aller am Prozess beteiligten ist zu jeder Zeit wertvoll und versuchen wir in die Maßnahmen direkt einfließen zu lassen“, so Thomas Darscht, Ausbilder bei der Region Hannover.

Hilfe von Kammern und Verbänden

Natürlich haben große Konzerne beim Thema Digitalisierung einen Vorteil gegenüber Klein- und Mittelständischen Betrieben. Dennoch stehen diese in der schwierigen Situation nicht alleine da. Denn Kammern und Verbände wissen um die speziellen Herausforderungen und bieten direkte Hilfe an. Auch die Gewerkschaften unterstützen in dieser außergewöhnlichen Ausbildungssituation. „Wenn Ausbildungsabschlüsse im Lockdown nicht erreicht werden können, so ist das eine Existenzfrage für junge Menschen. Und das gilt es zu vermeiden“, so Jonas Schmidt, Landesjugendsekretär bei Verdi.

Der Videobeitrag vom Forum für Ausbilder_innen finden Sie hier.

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